

Die Perle von Tahiti
Beschreibung
Die Gewinnung einer Zuchtperle ist das Ergebnis eines Verfahrens an Perlmuscheln oder -austern, das als Transplantation bezeichnet wird. Bei Perlmuscheln werden dabei nach einem Einschnitt ein Perlmuttkern und ein kleines Stück Epithel aus dem Mantel einer zu diesem Zweck geopferten Auster eingesetzt. Bei Süßwasserperlen wird nur das Epithelstück eingesetzt, obwohl zunehmend neue Techniken zur Produktion dieser Perlen unter Verwendung von Kernen entwickelt werden.
Tahiti-Perlen werden in Perlenfarmen auf den Inseln Huahine, Raiatea, Taa'a, Bora Bora, Rangiora, Fakarava und Tikehau gezüchtet.
Form
Es gibt drei typische Formen:
Runde und halbrunde (R/SR) sind kugelförmig und seltener.
Tropfen-, Oval- und Knopfperlen (DR), die als Halbbarockperlen klassifiziert werden und ein symmetrisches Erscheinungsbild aufweisen.
Barock und mit Kreisen (B/CL) bezeichnet asymmetrische Perlen mit Kreisen auf ihrer Oberfläche.
Perlenqualität und Klassifizierung


Echtheitszertifikate
Keshi
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Keshi oder „Mohnsamen“ auf Japanisch
Die Keshi-Perle gilt im engeren Sinne nicht als Perle, sondern eher als deren Derivat oder Verwandte. Tatsächlich unterscheidet sich ihre Entstehung von der einer Zuchtperle.
Keshi-Formation
Eine Keshi-Perle entsteht, wenn die Auster den Kern (den kugelförmigen Kern) abstößt und sich nur mit einem kleinen Transplantat (einem Fragment des Mantels einer Perlmuschel) in einer Wirtsauster bildet. Sie können auch gezielt gezüchtet werden, wobei beim Transplantationsprozess nur das Transplantat eingesetzt wird. Die so entstehende Perle besteht daher zu 100 % aus Perlmutt. Keshi-Perlen sind aufgrund ihrer Einzigartigkeit in der Schmuckindustrie sehr begehrt, und jene aus Tahiti gelten als außergewöhnliche Stücke.
Größe und Form
Sie haben einen Durchmesser zwischen 1 und 15 mm und können alle möglichen Formen haben, sind aber im Wesentlichen barock.

Weder erwünscht noch geplant. Die Keshi wird aus dem Perlsack der Perlmuttmuschel gewonnen, manchmal in der Nähe einer tahitischen Zuchtperle oder häufiger allein, an dem Ort, wo man eigentlich eine Perle ernten wollte.




